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Geburtstag und Wochenende

Autor: Eunike | Datum: 16 Oktober 2013, 12:54 | 1 Kommentare

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Viele von euch haben gefragt, wie ich meinen Geburtstag verlebt habe und vor allem ob er „afrikanisch“ war.

Da muss ich euch leider stark enttäuschen, denn „ruandisch“ habe ich ihn wohl nicht verlebt. Um ehrlich zu sein habe ich gar nicht groß gefeiert.

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Ich habe auch keinem wirklich erzählt, dass ich Geburtstag habe, weil es hier bedeutet, dass ich hätte einladen müssen. Das wollte ich aber nicht, weil es mich gestresst hätte und ich nicht gewusst hätte, wen ich einlade und wo ich die Grenze ziehe. Außerdem wissen viele Ruander auch nicht genau, wann ihr Geburtstag ist, weswegen es auch nicht immer gefeiert wird.

Also hatte ich einen normalen Arbeitstag wie immer. Vor der Arbeit war ich allerdings noch bei der Post um zu schauen, ob die Päckchen von lieben Menschen angekommen sind. Leider wurde ich da enttäuscht, aber so kann ich mich die nächsten Wochen auf vieles freuen.

Dann ging es zur Arbeit und in meiner Mittagspause habe ich mich dann selber mit Pfannkuchen vewöhnt und mir eine Kerze angezündet. Danach hab ich mi Internet gekauft und meine Mails gecheckt. Ich hab mich mega gefreut über all die lieben Nachrichten.

Die Arbeit ging dann auch ganz schnell um, sodass ich danach wieder kurz ins Internet bin und ein paar Mails beantwortet habe. Über wirklich jede Nachricht hab ich mich gefreut.

Dann kamen wie fast täglich die Nachbarskinder vorbei um zu spielen. Seit zwei Wochen spielen die oft mit und bei mir. Das macht echt Spaß, weil die Jungs super gut erzogen sind und sehr kreativ. Der ältere kann auch super englisch und hilft mir bei den Kommunikationsproblemen.

Jedenfalls waren die ne Stunde da und zwischendurch kam noch mein Nachbar um mir doch noch ein kleinen Brief meiner Oma zu übereichen. So hatte ich dann doch noch nen kleinen Gruß aus der Heimat. Als die Kinder weg waren hab ich dann noch zwei Anrufe bekommen, ein paar Mails beantwortet und bin dann ins Bett. Musste ja am nächsten Tag wieder arbeiten.

So gesehen war mein Geburtstag nicht so spektakulär, aber die vielen Menschen, die an mich gedacht haben, haben meine Seele beflügelt. Lieben Dank an euch=)

 

Und bevor ihr denkt, dass es traurig oder deprimierend war, kann ich euch versichern, dass es das nicht war und ich einen Tag später nach Kigali zu Monique gefahren bin übers Wochenende um mit ihr ein bisschen zu feiern.

Dort sind wir zwei uns dann freudig um die Arme gefallen und haben in ihrem kleinen Zimmer erstmal ausführlich gequatscht. Am nächsten Tag musste Monique arbeiten und ich hab ausgeschlafen. Am Nachmittag sind wir dann ganz entspannt in die Stadt ein paar Sachen einkaufen. So hab ich Dinge für meine Küche erstanden, die ich in Nyamagabe bisher nicht gefunden habe.

Abends waren wir dann nett essen und ein Bierchen trinken zum Anstoßen. Allerdings haben wir nicht sehr lange gemacht und waren bereits gegen 21 Uhr zu Hause. Wir waren doch beide sehr müde-Samstag haben wir dann ausgeschlafen und nett gefrühstückt. Danach ging es ans gegenseitige Haareschneide, was Monique in ihrem Blog ausführlich berichtet.

Danach sind wir zu Moniques Arbeit gefahren, damit ich ein paar Leute kennenlerne und haben ein paar Sachen von Monique zu ihrem neues Haus gebracht. Wir haben also wirklich entspannt. Abends sind wir dann früh ins Bett und haben Filme, Schokolade und einen Weinchen genossen. Es war echt nett. Und dann war es zu unser beider bedauern auch schon Sonntag. Wir waren dann im englischen Gottesdienst, sodass ich hier endlich mal einen Gottesdienst verstanden habe. Der war sehr nett. Danach haben wir uns noch was ganz feiner gegönnt und waren chinesisch Essen. Dieses Restaurant war wirklich super toll, weil man einen wunderbaren Blick auf die Hügel rund um Kigali hatte und das Wetter mitgespielt hat.

Leider ging es danach für mich zur Busstation und drei Stunden zurück nach Hause. Dort war ich dann recht spät und bin quasi ins Bett gefallen, da Montag ja wieder Arbeit angesagt war.

Dennoch war es ein wundervolles Wochenende mit Monique mit viel Lachen, Quatsch und Entspannung.

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