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Mein Haus =)

Autor: Eunike | Datum: 08 September 2013, 16:05 | Kommentare deaktiviert

Hallo ihr Lieben,

manche haben mich gefragt, wie ich lebe. Also kommt hier die Antwort;)

Generell ist mein Haus sehr luxuriös und mit zwei eigenen Gasplatten, heißem Wasser, einem Wohnzimmer und zwei Schlafzimmern und einem Kühlschrank zudem noch ein Traum von einem Haus für eine Person.

Das Haus, wo ich es immernoch ein wenig seltsam finde es meines zu nennen, liegt recht zentral und ist quasi eine Doppelhaushälfte. Meine Vorgängerin hat es auch super dekoriert mit vielen Schokoladenpapieren und selbstgemalten Bilder und vorallem hat sie viele Dinge angeschafft, die mir das Leben beim Kochen und allem leichter machen =) Danke, liebe Freddy!!!

Hier könnt ihr den Grundriss sehen.Das rote dabei sind Türen. Auch hier hat die Formatierung Quark gemacht, aber ich denke es reicht dennoch=)

 

Die weiteren Bilde zeigen dann die einzelnen Zimmer.

Bitte seid gnädig mit mir, denn trotz dessen, dass ich nun alleine wohne, heißt das nicht, dass ich ordentlich werde:D

 Wohnzimmer

Bad

Mein Schlafzimmer

wegen meines eher langsamen Internets, könnt ihr euch die restlichen Bilder einfach im Album anschauen=)

 

Ich hoffe ihr konntet einen kleinen Eindruck gewinnen.

 

Mein erster Chorbesuch am 3.9.13

Autor: Eunike | Datum: 04 September 2013, 17:26 | Kommentare deaktiviert

Gegen 17 Uhr, nachdem ich eineinhalb Stunden vorm Internet verbracht hatte, weil es so unglaublich lahm war, dachte ich mir, ich könnte doch mal Pastor Paul besuchen. Den hatte ich nämlich am Sonntag gar nicht mehr gesehen nach dem Gottesdienst. Also ging ich auf dem durchgeweichten Weg zur Kirche. Dort angelangt traf ich Pastor Paul direkt und sagte ihm, wie nett ich seinen Gottesdienst fand, obwohl ich kaum was verstanden hatte. Ich fragte ihn auch, wann denn der Chor sei, der für mein Alter bestimmt ist. Er lachte und erwiderte, dass der Chor gerade in dem Augenblick anfangen würde. Schnell holte er die Chorleiterin, Clauthilde(?), die mich auch gleich mitnahm. Zuerst gingen wir zu einer Gruppe von vier jungen Leuten. Nach circa fünf Minuten, in denen ich eher etwas verlassen den Neckereien und den Trommeleien der anderen zuschaute, gingen wir in einen Raum. Jeder nahm Platz und nach weiteren fünf Minuten waren wir auch schon zu neunt.

Ich wurde gebeten mich vorzustellen, was ich natürlich gerne tat und dann gings los. Zuerst wurde von der Chorleiterin ausgiebig gebetet. Das einzige was ich bei dem Gebet verstehen konnte war „Imana“= Gott. Alles andere war mir unverständlich.

Nach dem Gebet stellten wir uns in eine Reihe nebeneinander, natürlich Frauen- und Männerstimmen getrennt.

Es ging los mit dem ersten Lied. Ein Junge trommelte dazu und ein anderes Mädchen war die Vorsängerin. Ich verstand abermals kein Wort, aber alle machten so vielsagende Bewegungen, dass es sich nur um Lobpreis, Gott im Herzen des  Einzelnen usw. handeln konnte. Da ich ja nicht mitsingen konnte ohne Noten oder Text, tanzte ich einfach ein wenig mit. Am Anfang kam ich mir noch sehr seltsam und fremd vor, aber mit der Zeit schloss ich einfach die Augen und genoss die Musik.

Ich machte nicht alle Bewegungen mit, denn oft reckten die Sänger/innen  ihre/seine Arme in den Himmel. Diese Geste kenn ich nur aus sehr evangelikalen und sehr frommen Gemeinden bei uns und bereits bei denen war mir das fremd. Ich konnte diese Geste noch nie richtig für mich annehmen und in meinen Glauben integrieren und daher machte ich auch im Chor diese Bewegung nicht nach. Vielleicht kommt irgendwann der Moment, an dem ich sage, dass ich mich damit wohl fühle und es für mich richtig ist, wer weiß.

Jedenfalls ging es so weiter und nach circa einer dreiviertelstunde beschlossen wir den Chor mit einem weiteren Gebet von Clauthilde. Es war diesmal nur etwas leidenschaftlicher, denn nach kurzen Augenblicken sprachen alle ihre eigenen Gebet. Sie drehten sich weg und waren wie in Trance. Ich war zwar überrascht, aber wollte mir nichts anmerken lassen und so betete ich einfach auch auf Deutsch mit.

Nachdem langsam der Redeschwall verebbte, hielten wir uns an den Händen, beteten noch kurz zusammen und danach gab es einen Friedensgruß, wie er auch hier in manchen Kirchen praktiziert wird. Endlich kannte ich also was und konnte ohne Probleme mitmachen. Beim Rausgehen versuchte ich  dann noch ein paar Namen zu lernen und hoffe einfach, dass ich die nächste Woche noch weiß.

Dieser Chorbesuch war also doch ganz nett und so konnte ich kennenlernen, wie Glaube in meinem Alter hier in Kigeme teilweise gelebt wird in einer Form, die mir bisher fremd war. Wer weiß, was ich noch alles so erleben und entdecken werde.

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Lebenszeichen

Autor: Eunkie | Datum: 03 September 2013, 16:51 | Kommentare deaktiviert

Hallo ihr Lieben,

 

wer es noch nicht mitbekommen hat, so möchte ich es hier kurz sagen, ich bin gut angekommen.

Meine Tasche fehlte zwar, aber sie ist glücklicherweise aufgetaucht und auch sonst läuft alles.

Arbeiten tu ich auch schon, genauso wie kochen, putzen und waschen, was zu einem eigenen Haushalt dazu gehört=) Mein eigenes Haus ist riesig und daran muss ich mich zwar noch gewöhnen, aber es gefällt mir gut.

Mehr gibt es die Tage-erwartet aber nicht zu viel von mir, ich bin doch keine große Schreiberin.

Das sollte jedenfalls nur ein kleiner Beitrag für alle sein, damit ich ein kleines Lebenszeichen abgeben konnte.

 Liebe Grüße aus dem verregneten und bei mir kalten Ruanda.

 

PS: Ja, das Dorf in dem ich lebe, Kigeme, liegt sehr hoch in den Bergen und ist dementsprechend kalt. Zudem hat vor zwei Tagen die Regenzeit begonnen, weswegen es ab und zu und völlig unerwartet mal gewittert und regnet.

 

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